Traurigkeit und Freude

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Sie sehen auf dem Bild einen Panda. Sehen Sie sich seine Augen an: Wieviel Traurigkeit gibt es darin! Aber schauen Sie sich noch genauer an: Sehen Sie dort nicht auch einen Glanz der Freude? Dieser Panda war heute einkaufen. Er kam zu den Regalen mit Toilettenpapier. Das heißt, wo das Toilettenpapier immer ausgelegt war. Sehen Sie sich seine Augen immer noch an? Dann können Sie ihn sicherlich gut verstehen. Nachdem er ein paar Male geseufzt hat, wollte er schon das Geschäft mit leeren Händen verlassen. Aber — oh Wunder! — an der Seite der Regale sah er eine alleinliegende Packung! Er konnte seinen Augen nicht trauen… bis seine Augen dunkle Schatten anderer Einkäufer sahen, die sich rapide der Packung näherten. Diese Einkäufer haben ihren Augen sicherlich getraut! Die Schatten fielen bereits auf die Packung, überschatteten die schneeweißen Rollen.

Das konnte er kaum ertragen. Sein kleines Herz sank. Die Luft steckte in seinem Hals. Ist das alles? Stumpfe Hoffnungslosigkeit gab ihm einen Schubs … nein, das war er selbst: er sammelte seine letzten Kräfte und… was für ein Sprung war das! Ja, er lag auf den weichen Rollen, er umarmte sie, als ob sie seine Verwandten wären. Er war der erste, der sie berührte, der ein Recht auf sie beanspruchte.

Enttäuschte Schatten standen herum. Sie meinten, sie wollten sich nur die Rollen anschauen, nur sie kurz berühren. Sonst brauchten sie sie gar nicht. Er glaubte ihnen aber nicht. „Die sind meine … Ich gebe sie nicht her …“ — kaum hörbar murrte er.

Deswgen gibt es so viel Traurigkeit in seinen Augen.

Und ein bisschen — Freude.

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